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Aktueller Pflegetipp der Bonsai-Börse

Pflegetipp im September

die ersten Bäume färben sich langsam für ihr Herbstkleid um: hier Pfaffenhütchen, Forsythie und wilder Wein.

Outdoors:

Es bleibt weiter warm und viel zu trocken. Was uns Menschen (meist) freut, wird für die Natur und damit auch für unsere Bonsai zum Stress. Bei uns zeigen sogar einige sonst die Sonne liebenden Nadelgehölze, dass ihnen diese Intensität dann doch nicht so gefällt, wir bringen die empfindsamen Bonsai daher mehr in den Halbschatten. Und wir gießen, gießen, gießen. Nach Möglichkeit am Morgen, damit die Bonsai am Abend trocken in die Nacht gehen können, das verringert die Gefahr einer Pilzinfektion. Und wir vergessen natürlich auch das Düngen nicht. Dabei muss immer wieder aufmerksam auf Schädlinge geachtet werden, die erfahrungsgemäß blitzschnell auftauchen. Wenn behandelt werden muss, bitte vorzugsweise Nützling schonend arbeiten, die Vögel sollten nicht mit zusätzlichen Giften belastet werden. Wenn es gar nicht anders geht, eventuell abends Pflanzenschutz ausbringen, wenn Nutzinsekten und Vögel ruhen.

Noch etwas zum Düngen: Jetzt geht auch organischer Dünger, er braucht ja etwas, bis die Bodenorganismen ihn umwandeln und sie tun das nur, wenn der Boden warm genug ist. Aber auch eine Blattdüngung tut unseren Bäumen gut und stärkt sie.

Weiterhin können einige der neuen Triebe wieder zurück genommen werden. Z.B. bei den Lärchen, aber auch bei den Laubbäumen. Hier sind nach dem rechtzeitigen Pinzieren mittlerweile einige Triebe nachgewachsen, die nun zurückgeschnitten werden dürfen.

Indoors:
Die Indoors müssen sorgsam beobachtet und bei diesen Temperaturen natürlich auch mehr als sonst gegossen und gedüngt werden. Sie bereiten sich langsam auf den Umzug nach drinnen vor: letzte Schädlingskontrollen vor dem Hineinstellen, sonst explodieren die Läusepopulationen gleich dann. Ende September sind sie alle drinnen.